Der neue Mensch Gesellschaft

Risiken und Nebenwirkungen

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Lese ich neulich einen Hinweis an meinem Computer:

Warnung:

Einige Experten sein der Meinung, dass die Verwendung von Tastaturen Gesundheitsschäden hervorrufen kann. Ach je. Tastaturen – wie niedlich! Und was ist mit der Verwendung von Rinderkotellets, Handfeuerwaffen, Putenfleisch aus Massenzuchtbetrieben oder Autos?

Achtung, dieses Geschoß gefährdet ihre Gesundheit! Zu Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie Ihren Befreier oder ihre Weltanschauung.

Gesellschaft

Reichsein ist anstrengend.

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Selber Erdbeeren anbauen?- Da muss man sich ja bücken!

Das können die Spanier viel besser. Und den Spargel, na ja, der wächst noch bei uns, aber den kriegen wir ja nicht mehr aus dem Boden. Für den kommen die Polen und bücken sich bei uns für uns. Echtes Schnäppchen.

Selber Stahl herstellen für unsere Autos? – Zu laut und schmutzig.

Da sind wir doch lieber Weltumweltbeschützer und lassen das die Chinesen und Brasilianer erledigen. Die Autos aber bauen wir gerne selber.

Wirklich wir?

An die Türken haben wir uns ja langsam gewöhnt, die sind schon eine Weile hier und sie haben sogar was Ordentliches gelernt. Nun laden wir die Spanier ein und die bringen gleich ein Hochschulstudium mit. Im Gegensatz zu unseren eigenen Penzen. Echtes Schnäppchen. Die bauen dann unsere Autos.

Selber Kinder machen? – Viel zu laut und schmutzig.

Wir implantieren sie gleich mit eingebauter Gengarantie. Echtes Schnäppchen. So können wir jetzt bis ins hohe Alter disponieren und dank der Medizin bekommt eine Frau auch schon mal mit 70 noch ein Kind. Dann ist sie achtzig, wenn das Kind in die Pubertät kommt. Haben sich schon mal Menschen wirklich verstanden, die in verschiedenen Jahrhunderten aufgewachsen sind?

Selber die Alten pflegen? – Viel zu nervig.

Außerdem muss man sich da bücken. Mama und Papa werden in die Ukraine gegeben oder nach Tschechien, das ist immerhin nicht so weit weg. Die Pflege ist dort auch viel billiger – echtes Schnäppchen, und uns wär das ja auch zu laut und schmutzig.

 

Was machen wir eigentlich noch selber,

außer griechischen Taxifahrern zu erklären, sie sollten mal ordentlich sparen, notfalls am Benzin,

mit unserem Schnäppchenfimmel asiatische Fabriken zum Einsturz zu bringen,

mit unseren Kleiderspenden den afrikanischen Markt zu zerstören und

weggucken bei Nazimorden?

Gesellschaft

Zu viele Tote darf es nicht geben

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Wie unsere Wahrnehmung unsere Welt zusammensetzt, hat mit der Wirklichkeit nichts zu tun, wie die Neurobiologie zu berichten weiß.

Wenn dem so ist, ist es also egal, was ich über die Welt denke, wie ich die Welt glaube.

Also ist doch jeder monodogmatische Ansatz zu eng.

Multiples Mosaik trifft die Sache da eher. Da pack ich mir

Die Gelassenheit des Buddhismus,

Die Nächstenliebe des Christentums,

Den Respekt vor Regeln aus dem Judentum,

Die Schärfe der Erkenntnis durch die Wissenschaft

Und allerlei Geister und Animationen fürs Gemüt.

Hauptsache, die Biosphäre überlebt meine Annahmen.

Aber zu viele Tote darf es auch nicht geben.

Gesellschaft

Narren

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Sagt man, früher war es nicht so schlimm.
Sagt man.

Der König ist geflohen, Narren schwingen das Zepter.

Es sind dumme Narren.

Die weisen Narren sind verstummt.
Die Zepternarren sind verdummt.

Blitz und Donner regieren das Land.
Die Hatz verjagt den Überblick.

Sagt man, Narren schwingen Zepter.
Sagt man.

Wenn es mal Narren wären.

Am Anfang war das Wort

Was dräunt will raus. Deshalb dies.

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Dies ist:

Mutwilliges Forum, Marktplatz, Freifläche, Lichtung, Diskurs, Konkurs, Südkurs, Kursbuch, carte blanche, Möglichkeit, Begegnung, Beziehung, unexpected Innovation, unerkannter Zusammenhang, Versuchung, Belohnung, Findung, Heimat, des Lebens Fülle. Verfestigung unserer Gemeinsamkeiten.
Was sonst.

Schreibt also.

Überschwänglich. Beschreibt Euch von innen wie von außen, konfrontiert uns mit Eurer Welt, der inneren wie der Äußeren; gebt Euch Ausdruck, werft Euch hinaus in die Welt mit Euren Gedanken und Gefühlen und diese dann in den Redaktionsbriefkasten, oder wie das Dings heutzutage zu nennen ist. In dieser Zeit muss man ja alles selber machen, auch eine vernünftige Zeitung (ja, son Ding ist das hier…) Es wird einem doch nichts mehr abgenommen.

Unregelmässig, nicht absehbar und doch wiederkehrend, so hofft es der Herausgeber, der seine Autoren herzlich zur munteren Runde aufruft.

Wie gesagt. Was dräunt will raus. Deshalb dies.